
Reisen ist für mich Lebensqualität
Heidenei, gar nicht so einfach, über sich selbst zu schreiben.
Über andere könnte ich wahrscheinlich stundenlang erzählen. Über schöne Orte sowieso. Über skurrile Reiseerlebnisse erst recht. Aber über mich? Wirklich?
Na gut. Dann versuchen ich es.
Ich bin Kerstin und ich liebe das Reisen.
Nicht nur das Ankommen. Nicht nur den schönen Strand, das leckere Essen oder die beeindruckende Landschaft.
Urlaub beginnt schon auf dem Weg.
Wenn ich im Auto sitze und Richtung Flughafen fahre oder wenn ich in einen Zug steige. Ab diesem Zeitpunkt darf der Alltag langsam die Klappe halten. Zumindest für eine Weile.
Der Urlaub beginnt mit dem Losfahren.

Dann passiert etwas. Der Alltag bleibt ein Stück weit zurück und plötzlich ist da dieses wunderbare Gefühl von Freiheit.
Ich kann selbst entscheiden, wohin ich möchte. Wie lange ich irgendwo bleibe. Ob ich heute etwas unternehmen will oder einfach nur herumliege und gar nichts tue.
Das muss man erst einmal können. Einfach mal nichts tun. Ohne schlechtes Gewissen.
Im Urlaub bin ich mehr im Hier und Jetzt
Im Alltag funktioniert das bei mir natürlich nicht immer so wunderbar. Da gibt es Termine, Aufgaben, Verpflichtungen und diese wunderbare Erfindung namens To-do-Liste, die offenbar niemals leer werden möchte. Man arbeitet etwas ab und während man noch dabei ist, überlegt man schon, was als Nächstes erledigt werden muss.
Kennst du das?
Im Urlaub ist das anders. Ich kann einfach im Hier und Jetzt sein. Genau das ist für mich ein riesiger Teil von Lebensqualität. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich so gerne reise.
Ich liebe die Geschichten, die man nicht planen kann
Das Schöne am Reisen sind die Geschichten. Denn seien wir ehrlich: Die besten Reisegeschichten entstehen meistens nicht dann, wenn alles perfekt läuft.
Sie entstehen, wenn etwas außergewöhnliches, neues passiert. Du stehst da und denkst, wow – wie toll ist das denn. Oder wenn man plötzlich vor einer Situation steht und denkt: Wirklich?
Genau diese Momente bleiben.
Manchmal sind sie lustig.
Manchmal bringen sie dich zum Nachdenken.
Manchmal bringen sie dich an deine Grenzen.
Manchmal sind sie so skurril, dass du Jahre später noch darüber lachen kannst.
Du musst reagieren. Improvisieren. Umdenken.
Tja, und manchmal auch einfach akzeptieren: Es ist, wie es ist und wer weiß, für was es gut ist?
Ja, Reisegeschichten kann ich erzählen, z.B. von der Huntsman Spinne über der Klotüre, dem etwas anderen Flug auf die Isla Juventud bei Kuba oder den Humbacks am Great Barrier Reef.
Reisen verändert den Blick auf die Welt
Wenn ich unterwegs bin, merke ich immer wieder, wie klein unser eigener Alltag manchmal wird. Wir beschäftigen uns mit Dingen, die uns unglaublich wichtig erscheinen. Dann sitzt du plötzlich irgendwo auf der anderen Seite der Welt. Du siehst eine Landschaft, die du vorher nur von Bildern kanntest. Triffst Menschen, deren Leben völlig anders aussieht als deins. Erlebst eine Kultur, die nach anderen Regeln funktioniert.
Auf einmal verschieben sich die Maßstäbe.
Was gestern noch riesig erschien, ist plötzlich gar nicht mehr so wichtig. Das finde ich unglaublich wertvoll. Reisen erweitert den eigenen Horizont. Nicht, weil man danach automatisch ein besserer Mensch ist. Aber weil man immer wieder merkt: Die Welt funktioniert auch anders.
Wirklich! Das ist eine ziemlich wichtige Erkenntnis.
Meine Reisen haben mich an viele besondere Orte geführt
Ich durfte in meinem Leben schon ziemlich viele Länder und Regionen kennenlernen. Darunter waren Pauschaulreisen, Individualresien, reisen in eigener Regie, Airbnb, Zelten, Campervan, Luxushotels und Bambushütten.
Meine Reiseliste ist inzwischen eine bunte Mischung aus Europa, Afrika, Asien, Amerika, der Karibik und einigen ziemlich besonderen Ecken dieser Welt.
Dazu gehören:
Städte in Deutschland, Sylt, Österreich, England, Frankreich, ehemaliges Jugoslawien, Kroatien, Mallorca, Portugal, Andalusien, Italien/Gardasee, Ischia, Griechenland mit Korfu, Kreta, Chalkidike und Rhodos, Türkei, Lanzarote, Fuerteventura, Malta, Ägypten, Tunesien, Kenia, Mosambik, Südafrika, Mayotte, La Réunion, Mexiko, Kuba, Venezuela, Curaçao, Seychellen, Malaysia, Singapur, Gili Trawangan, Bali, Philippinen, Indien, Australien, Westpapua.
Einige Orte habe ich sogar mehrfach besucht. Das finde ich interessant, denn wenn man einen Ort noch einmal bereist, sieht man ihn oft mit völlig anderen Augen.
Was sind Deine Reiseträume? Schreibe sie auf, dann gehen sie nicht verloren.
Was ich am Reisen am meisten liebe
Wenn ich es auf einen Punkt bringen müsste, wäre es wahrscheinlich dieses Gefühl:
Ich bin frei, darf entscheiden, entdecken, staunen, mich verlaufen, darf heute faul und morgen zehn Stunden unterwegs sein. Einfach durchatmen. Bei mir bleiben dürfen.
Reisen beginnt im Kopf. Mit der Vorfreude und den Fragen: Was gibt es dort zu entdecken? Was erlebe ich spannendes? Was erwartet mich?
Einfach herrlich!
Was liebst Du am reisen am meisten?
Notiere Dir doch Deine Gedanken, dann hast Du sie immer bei Dir. 🙂
Dann mal los……